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Special: EMP Merchandising
Titel: Auf stabiler Erfolgsleiter

Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Firmen-Jubiläum! Als Gründer Felix Lethmate in Lingen im Emsland 1986 erstmalig damit begann, in Deutschland damals rare Vinylplatten und dazugehörige Merchandising-Artikel zu liefern, war die Rock- und Metal-Welt noch weitgehend eine andere als heute.

Denn die stetig steigende Kommerzialisierung harter und alternativer Musikformen sollte mit der Zeit auf vielen Ebenen gewaltige Umsatzmöglichkeiten mit sich bringen. Und Exclusive Merchandise Products, abgekürzt EMP, legt bis heute eine absolut unvergleichliche Erfolgsstory hin.

Mittlerweile ist der Urvater aus dem gigantisch gewachsenen Unternehmen ausgeschieden, das mittlerweile zu einem der weltweit größten seiner Art zählt. Ob Tonträger, Fanartikel, Accessoires, Textilien, Filme usw.: EMP scheint wirklich alles zu haben, was man als Rocker, Metaller oder Rebellenseele so braucht.

Und mit der ständig wachsenden Anzahl an europäischen Firmenniederlassungen und weiteren Shops in Wien, Nürnberg, Leipzig, Essen etc. wächst das Fanartikel-Imperium sogar immer noch an.


Michael ‚Rudi‘ Runde, bei EMP als Head of Brand Marketing im unermüdlichen Einsatz, sieht das hauptsächliche Erfolgsgeheimnis des Unternehmens in Begeisterung.

„Für Musik, für technische Entwicklungen, für unsere Kunden. Ohne Begeisterung und Leidenschaft wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.“

Up’s und Down’s im globalen Musikgeschäft kommen und gehen.

Klassischer Heavy Metal war ja beispielsweise bis Mitte der 1990er nicht gerade ein Zugpferd im Geschehen, bis die Schweden Hammerfall dies ruckartig änderten.

In Lingens Hauptquartier war und ist das jedoch laut Rudi nie ein Problem.

„EMP ist seit jeher schon Anlaufpunkt für die unterschiedlichen Formen, die Rock und Metal hervorbringen. Wir möchten allen Fans ehrlicher Musik etwas bieten können. Somit waren und sind wir gut aufgestellt – auch wenn das ein oder andere Genre vielleicht mal nicht die Masse anspricht. Unter anderem deshalb haben wir glücklicherweise keine größeren Tiefpunkte in der Unternehmensgeschichte mitmachen müssen.“

Sowohl die Musik- als auch die Merchandise-Welt haben sich seiner Ansicht seit 1986 radikal verändert.

„Der Verkauf von Musik hat sich seit der Digitalisierung vollkommen neu aufgestellt. Und spätestens mit Beginn der legalen (und illegalen) Streamingdienste ist auch die Art und Weise des Musikgenusses gänzlich neu zu definieren. 1986 hast du dir eine Vinyl besorgt und zig mal das Album gehört. Ein absolutes Highlight im Alltag. Heute hörst du schon auf dem Weg zur Arbeit einen Song nach dem anderen von den unterschiedlichsten Interpreten und hast quasi unbegrenzte Auswahl. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder Musikfan für sich selbst beantworten. Der Merchandisemarkt ist in den letzten 30 Jahren natürlich auch nicht stehen geblieben und hat sich den neuen Gegebenheiten angepasst. Auch deshalb, da die Einnahmen durch Merchverkäufe für Musiker mit sinkenden Einnahmen durch Plattenverkäufe immer relevanter werden. Deshalb ist heute eine Breite und Tiefe an Produkten verfügbar, die es in diesem Ausmaß früher nicht gab.“

EMP hat sich auf diese verschiedene Situationen immer wieder mit Kreativität und Mut, Dinge auszuprobieren, eingestellt und ausgerichtet, so der Head of Brand Marketing. „Und – ganz einfach – wir hören auf unsere Kunden. Wenn jemand ein bestimmtes Produkt mit seiner Lieblingsband haben möchte – warum nicht schauen, ob es auch anderen gefällt?“

Es begann einst mit Tonträgern und T-Shirts - heute sind auch die verschiedensten Fanartikel etc. im Angebot. Natürlich gibt es auch Grenzen fürs Sortiment: „Es muss einfach zu uns passen. Und immer etwas Besonderes bieten.“

EMP agiert bekanntlich seit längerer Zeit auch auf internationaler Ebene.

Welcher Kundenstamm aus welchem Land der kauffreudigste und treueste ist, lässt sich laut Rudi eher schwer vergleichen.

„Da wir in einigen Ländern bereits sehr lange vertreten sind, in einigen erst kurz. Aber es wundert sicher niemanden, dass beispielsweise die Finnen auf Metal stehen. In Deutschland haben wir Kunden, die uns schon die 30 Jahre lang begleiten. Das ist großartig!“

1998 wurde vom Unternehmen damit begonnen, ein Versandkatalog-Magazin zu produzieren, welches vierteljährlich an aktive Kunden versendet wird und auch im Zeitschriftenhandel zu haben ist.

Das EMP-Magazin beinhaltet neben dem EMP-Sortiment auch CD-Reviews und Interviews. Die Auflage beträgt circa eine Million Exemplare. In dieser Größenordnung dürfte das global ein absolutes Novum darstellen. Rudi gibt sich diesbezüglich bescheiden: „Europaweit stehen wir damit ziemlich gut dar.“

Mehrere Hundert Mitarbeiter sind beschäftigt. Leute, die von Anfang an dabei waren, gibt es heute aber nicht mehr in der Firma. „Auch EMPler gehen mal in Rente. Aktuell sind unsere Rekordhalter seit 1990 an Bord.“

Was Gründer Felix Lethmate heute macht, interessiert sicherlich viele. Es wird aber sein Geheimnis bleiben. „Er wird seine Zeit ganz sicher hervorragend nutzen. Da bin ich mir sicher. Was er genau macht, kann jedoch nur er beantworten.“

© Markus Eck, 14.09.2016

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