
| Interview: | ENTHRONED |
| Titel: | Exkursion in Gegensätzen |
Nach dem 2019er Langeisen „Cold Black Suns“ wurden auch diese Belgier fatal von pandemischen Auswirkungen erwischt. So einiges ist seitdem im Lager der Black-Metal-Pioniertruppe geschehen.
Nun erheben sich Enthroned wieder mit machtvollem Liedgut:
„Ashspawn“ betitelt, speit dieses neue Album das beachtliche Können des Trios mit einer erstaunlich revitalisierten und kompakt geschnürten Vehemenz heraus.
Wie Giftkehle und Gründungsmitglied Régis Lant aka Nornagest aus seiner Wahlheimat Norwegen berichtet, sollte der neue Output bewusst einen betont organischen Sound verpasst bekommen.
„Wir haben diesmal wieder viel selbst in die Hand genommen dafür. Drummer Menthor hat dabei sogar kurzerhand den Großteil der Produktion selbst übernommen. Ich habe ihm da voll und ganz vertraut - schließlich weiß er selbst mit am allerbesten, wie sich die rohe Energie unserer Live-Shows hautnah anfühlt, und genau dieses fantastisch fesselnde, schier übermenschliche Feeling wollten wir ‚Ashspawn‘ neben der Fokussiertheit des Songwritings an sich auch implizieren. In den vorhergehenden Jahren ging uns nämlich genau diese so unbändige Wucht zugunsten möglichst professioneller Produktionen schon ein wenig verloren - ein dezenter Makel, der nun getilgt ist.“
Und die Beteiligten waren sich darin laut dem Sänger auch vollauf einig.
So wurde extra ein Vintage-Drumkit aus London in die Pflicht bei den Aufnahmen genommen, um die Schlagzeugspuren so menschlich und authentisch wie möglich erklingen lassen zu können.
Lyrisch bewegen sich die Lieder profund in einem esoterischen Rahmen, wie zu erfahren ist.
Symbolisch erzählt wird vom Abstieg in den spirituellen Tod, der eine transformative Wiedergeburt nach sich zieht, eingefasst in eine immersiv gewollte Konzeption aus Dämonologie, ritueller Praxis und metaphysisch erfülltem Kalkül:
„Ja, wirklich sehr spannend und immens lehrreich. Ich arbeitete eng mit dem Okkultismus-Autor Gilles de Laval zusammen, was überaus produktiv war - aber auch regelrecht magisch, denn ich ließ mich mit größtmöglicher Hingabe darauf ein. Konkret dreht sich ‚Ashspawn‘ darum, dass man sich als Individuum vollständig seiner ganz eigenen kathartischen ‚Reise‘ von ganz unten nach ganz oben hingibt, darin also aus unvorstellbar maximaler, dunkelster Trostlosigkeit zu neuen, ungeahnten Höhen gelangt und letztlich damit zu einer besseren Version seiner selbst wird.“
© Markus Eck, 19.11.2025
Photo Credit: Enthroned
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